Goldene Milch – Ein Zaubertrank???

Immer wieder gibt es neue Trends im Internet. So kennst Du bestimmt den grünen oder schwarzen Smoothie, Zitronenwasser, Bubble Tea und vieles mehr.
Alles mache ich nicht mit, doch bei der „goldenen Milch“ habe ich aufgehorcht.
Sie ist gegenwärtig überall im Gespräch. Also habe ich in Zeitschriften und auch im Internet gesucht und gefunden.
Die Rezepte variieren alle etwas. Ich habe einiges ausprobiert, miteinander kombiniert und Dir hier einmal meine Favoriten-Kreation  aufgeschrieben.

Zutaten für 2 Tassen

100 ml ungesüßt Hafermilch
250 ml ungesüßte Mandelmilch
1 kleine Kurkumaknolle fein reiben
1 kleines Stück Ingwer fein reiben
1 EL hochwertiges Kokosöl
1 Prise gemahlenen Zimt
1 Priese gemahlene Vanille
1 Prise gemahlenen schwarzer Pfeffer

Kurkuma, Pfeffer und das flüssige Kokosöl vorsichtig vermischen und ca. 1-2 Stunden an einem warmen Ort stehen lassen.
Alle anderen Zutaten in einem Topf langsam erhitzen und anschließend das Kokosöl mit dem Kurkuma untermischen.

Frische Zutaten sind auf jeden Fall vorzuziehen, denn sie schmecken auch besser.  Du kannst natürlich auch Kurkumapulver oder gemahlenen Ingwer verwenden.  Wer keine Hafermilch oder Mandelmilch mag, nimmt Kuhmilch oder Ähnliches. Du machst damit jedoch einige Abstriche in der Wirkung und bei den Inhaltstoffen. Höre einfach auf Deinen Körper, dann kannst Du nichts falsch machen.

Hafer enthält Biotin, B1, B6, sowie sehr viel Zink und Eisen, mehr als wir in Fleisch finden.  In Kombination mit Vitamin-C wird das Eisen aus dem Hafer so gut verwertet wie Eisen aus Fleisch. Hafer wird deshalb besonders bei

Blutarmut empfohlen.

Mandeln sind für ihre cholesterin- und blutdrucksenkende Wirkung bekannt. Sie enthalten u.a. Vitamin B5, B1, C, B&, B2, E, B9, B3 und K1, sowie Magnesium, Kalium, Calcium, Eisen und Phosphor.  Der Gehalt an Calcium, Magnesium und Kalium ist höher als bei Nüssen.

Kurkuma ist ein wahres Wundermittel unter den Gewürzen und erlangt momentan im Internet sehr viel Beachtung.

Laut Ayurveda werden dem Kurkuma reinigende und energiespendende Wirkungen zugeordnet.

Er regt die Magensaftproduktion an. Den gelben Farbstoffen, vor allem dem Curcumin, konnte eine  krebshemmende, antioxidative und entzündungshemmende Wirkungen nachgewiesen werden.

Curcumin hat offenbar auch einen Einfluß auf die Knochen, indem es  nachweislich den Knochenabbau reduziert und  vor allem bei Frauen nach den Wechseljahren dem Verlust der Knochendichte, durch Estrogen-Mangel, entgegenwirkt.

Leider wissen die wenigsten, daß Kurkuma nur wirkt, wenn es in Öl gelöst wird.  Deshalb auch das Koskosöl in unserem Rezept.

Die Kombination von Piperin aus Pfeffer und Curcumin aus Kurkuma erhöht die Bioverfügbarkeit beim Menschen um 2.000 %.

Ingwer enthält verdauungsfördernde, magenstärkende, appetit- und kreislaufanregende Stoffe,  sowie Vitamin C, Magnesium, Eisen, Calcium, Kalium, Natrium und Phosphor und ist damit wie geschaffen für einen täglichen Einsatz in unserer Küche.

Er wird in der traditionellen asiatischen Medizin gerne zur Behandlung von Rheuma, Muskelschmerzen oder Erkältungen eingesetzt.

Jede dieser Zutaten alleine ist sicher schon eine große Bereicherung für die Vitamin- und Mineraldepots im Körper. Doch alles zusammen – ein wahrer „Zaubertrank“ für  Körper, Geist und Seele.

Regelmäßig, vor allem im Herbst, Winter und Frühjahr, getrunken, wirst Du langfristig sicher eine positive Veränderung in Deinem Körper spüren.  Wenn Du täglich nicht so viel Zeit für die doch etwas aufwändige Zubereitung hast, belohne und verwöhne Dich wenigstens am Wochenende damit.

Probiere es gerne aus, kreiere Deine eigenen Mischungen und berichte uns von Deinen Erfahrungen.