Wechseljahre – „natürlich“ betrachtet

In der Regel wachsen gerade Mädchen immer noch mit dem Bewusstsein auf, ihre zarte weibliche Konstitution mache sie besonders anfällig.
Demzufolge begreifen sie ihre beginnende fruchtbare Phase beim Einsetzen der Menstruation oft als Leiden und bringen sie mit Schmerz und heftigen Stimmungsschwankungen in Verbindung.

Wird die junge Frau dann schwanger, geht es weiter mit ständigen Messungen, Ultraschall, Tests u.s.w. Sicher haben wir heute in der modernen Gesellschaft viele Möglichkeiten, um Schäden frühzeitig zu erkennen und etwas dagegen zu tun. Darüber möchte ich hier nicht schreiben, sondern es geht um die allgemeine Tatsache, daß eine Schwangerschaft als gefährlicher Körperzustand betrachtet wird. Bereits 60% aller Schwangerschaften werden in Deutschland als Risikoschwangerschaft eingestuft.

Weiter geht es dann mit dieser Betrachtung beim Erreichen der „Wechseljahre“. Diese natürliche Umstellung des weiblichen Körpers wird in der Regel mit Medikamenten und Hormonen erträglicher gemacht. Aus der Definition als Krankheit werden Therapiebedarf und Therapierbarkeit abgeleitet.

Längst sind sich viele Ärzte/innen und Forscher/innen darüber einig, daß in Deutschland deutlich „übertherapiert“ wird. Durch die permanente Werbung werden auch noch diejenigen, die sich nicht automatisch als „krank“ empfinden, dahingehend gedrängt, sich mit vorbeugenden Medikamenten vor dem unabwendbaren Veränderungen zu schützen.  Nun ja, ca. 16 Millionen Frauen über 50 sind ja auch eine gute Zielgruppe.

Interessanterweise kennen Naturvölker lt. diverser Studien kaum Beschwerden wie Hitzewallungen oder Schlafstörungen, obwohl sich in ihren Körpern die gleiche Menge Hormone befinden. Selbst Osteoporose als Folge von Hormonveränderungen bereiteten dort keine Beschwerden

Nun – es ist natürlich ein großer Schritt und so wie alles Neue- macht es erst einmal Angst und bringt Unsicherheit vor der Zukunft mit.

Doch es gibt keinen Grund, nicht auch über 50  attraktiv und in jeder Hinsicht aktiv zu sein.

KLIMAKTERIUM wird auch als „Klimawandel im Körper“ bezeichnet und jede Frau erlebt die Wechseljahre auf ihre eigene Weise!

Was passiert in den Wechseljahren? Welche Anzeichen leiten die Wechseljahre ein?
Klimakterium, Wechseljahre

Aber schauen wir uns einmal an, warum die Symptome während der Menstruation und auch während der Wechseljahre immer stärker und belastender werden.

Ab der Pubertät bereitet sich der Körper einer Frau auf eine mögliche Schwangerschaft vor. Tritt sie nicht ein, kommt es zur Blutung. Mit jeder Monatsblutung verlassen auch Giftstoffe und Stoffwechselabfälle den Körper. Das ist ein natürlicher Entschlackungs- und Entgiftungvorgang, der den meisten Frauen gar nicht bewußt ist. Es ist eine körpereigene und periodische Reinigung, die Männer nicht haben.

Deshalb neigen Männer von Natur aus eher zum Schwitzen, Haarausfall und Schweißfüßen als Frauen. Der Körper versucht, sich über die Haut zu reinigen.

Schau Dir auf dem folgenden Bild die Symptome einer Übersäuerung an!

Beim Gang zum Frauenarzt wird oft nur der hormonelle Status betrachtet. Selten wird über Übersäuerung, Verschlackung oder die Reinigungsfunktion der Monatsblutung gesprochen.

Glaubst Du, es ist Zufall, daß die Informationen über Nebenwirkungen von Anti-Baby-Pillen oder Wechseljahresbeschwerden genau den Symptomen einer Übersäuerung entsprechen?

Es besteht ein großer Aufklärungsbedarf auf diesem Gebiet.

Dr. med. Hans Künkel hat in seinem Buch „Die Lebensalter“ folgende Worte an die Leser gerichtet:

„Die Natur ist ein denkendes Prinzip, sofern es um die Erhaltung des Lebens geht.
Seit Jahrhunderten mißachtet der Mensch die natürlichen, gesunderhaltenden und der Fortsetzung des Lebens dienenden Naturgesetze
Damit bringt er auch das werdende Leben im Mutterleib um eine gesunde Erbanlage und fördert Unfruchtbarkeit.
Die Folge der Störung des chemischen Gleichgewichtes führte zu einer Übersäuerung der Menschen und zu einer verhängnisvolle Verdickung und Verunreinigung des Blutes durch Klumpenbildung.
Die Natur mußte sich, um den Weiterbestand des Lebens zu erhalten, zu einem Kompromiß entschließen: zur monatlichen Reinigung des Blutes, genannt Menstruation.
Die Menstruation ist kein normaler, nach dem Naturgesetz vorgesehener Vorgang, wie die Naturheilkunde schon immer erkannt hat, sondern eine pathologische Reaktion der Natur auf die ungesunde, lebensbedrohende, unnatürliche Ernährung des Menschen.
Die Praxis hat gezeigt, daß Frauen, die vorher an zu starken Monatsblutungen gelitten haben, diese durch eine Ernährungsumstellung im Sinne der Naturheilkunde auf das normale Maß beschränken konnten. Sie sparten dadurch allein schon Lebenskräfte und wurden von den Wechseljahren überhaupt nicht belästigt.“

Alle Werkzeuge, um  ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben in der zweiten Lebenshälfte zu führen, sind bereits vorhanden und entwickelt. Sie wollen nur erkannt und praktiziert werden.

Die Wechseljahre sind zwar ein biologischer Einschnitt, aber keine Frau muss unter den hormonell-bedingten Veränderungen des Körpers und der Psyche leiden. Es gibt verschiedene Wege, den körperlichen und seelischen Problemen in dieser Zeit zu begegnen.

  • Praktiziere eine gesunde und bewußte Lebensweise
  • Höre auf Deinen Körper und stresse ihn nicht
  • Tue nur das, was Dir gut tut
  • Sei offen gegenüber Neuem
  • Reinige Deinen Körper von bereits abgelegten Schadstoffen der Vergangenheit

Um diese Erkenntnisse weiter zu vertiefen, empfehle ich Dir das Gratis-Ebook „langsam rosten ist nicht lustig“. Du findest es auf der rechten Seite zum Download.